Digitale Sicherung von konventionellen Waffen

Der British American Security Information Council (BASIC) hat diesen Monat (Juni 2017) einen Report veröffentlicht der die Angreifbarkeit von digitalen Systemen analysiert.

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Die gute Nachricht ist, dass diese Systeme hautsächlich durch Abschottung gut genug geschützt sind um diese vor Angriffen von jugendlichen im Keller Ihrer Eltern und Hackern ohne Ressourcen zu schützen. Die schlechte Nachricht ist, dass diese Systeme aufgrund Ihrer gravierenden Sicherheitslücken dennoch ein mögliches Angriffsziel für organisierte und finanzierte Hackergruppen und staatlich unterstützte Organisationen sind.

Besonders lesenswert ist das Kapitel 5.2 welches auf das U-Boot interne Netzwerk eingeht. Scheinbar verwenden die U-Boote der britischen Navy eine variante von Windows XP welche im allgemeinen auch als „Windows für Kriegsschaffe“ bekannt ist.
Leider beinhaltet diese Version von Windows XP alle der in den letzten Jahren bekannten Sicherheitslücken (Z.b auch die der Shadowbroker enthüllten Sicherheitslücken in WanaCry)

Dies zeigt einerseits die Schattenseite bei der Verwendung von Standardsoftware (Man hat die gleiche, bekannte Angriffsfläche wie alle anderen) und zeigt andererseits das jede Einführung eines Software-Systemen mit einem Konzept einher gehen sollte, wie dieses System Up-To-Date gehalten werden soll/kann. (Ausnahmen gibt es nach meiner Meinung nach nur Mikroprozessoren deren Funktionsweise als Hardware in Silizium gegossen wurden)

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